Busoni-Kompositionspreis

Der Busoni-Kompositionspreis wurde 1988 vom Komponisten und Akademie-Mitglied Aribert Reimann (1936–2024) gestiftet. Er wird im Abstand von zwei bis drei Jahren an junge, in der Öffentlichkeit noch nicht bekannte Komponist*innen vergeben. Mit der Auszeichnung fördert die Akademie den kompositorischen Nachwuchs. Seit 1992 wird zudem ein Förderpreis an jene vergeben, die noch in der Ausbildung stehen.

Der Preis ist mit 7.000 Euro dotiert, der Förderpreis mit 3.000 Euro.

Eine Frau und ein Mann stehen auf einer Bühne und halten jeweils einen Blumenstrauß und eine Urkunde in den Händen, flankiert von einer Frau und zwei Männern
Preisverleihung 2024: Axel Bauni, Pianist, Carola Bauckholt, Direktorin der Sektion Musik, Maximiliano Alejandro Soto Mayorga, Busoni-Kompositionspreisträger, Lauren Siess, Busoni-Förderpreisträgerin, und Akademie-Präsident Manos Tsangaris (v.l.n.r.)
© mutesouvenir / Kai Bienert

Die Preisträger*innen werden durch eine Jury aus Mitgliedern der Sektion Musik bestimmt. Die Auswahl erfolgt auf der Grundlage von Empfehlungen.

Dank einer großzügigen Spende aus dem Erbe des Preisstifters, Aribert Reimann, wurden die Preisgelder im Jahr 2026 auf 7.000 Euro für den Kompositionspreis und 3.000 Euro für den Förderpreis angehoben. Auch Preisverleihung und Konzert können dank dieser Spende weiterhin durchgeführt werden.

Die Preisträger*innen

Alle Preisträger*innen seit 1988