Vessel & Voyager
13.3. – 10.5.2026
Künstlerisches Schaffen in Zeiten eskalierender Krisen: 25 internationale Künstler*innen zeigen neue Arbeiten, entwickelt im Rahmen ihrer Stipendien der JUNGEN AKADEMIE.

Über die Ausstellung
Standort: Hanseatenweg - Datum:
13.3. – 10.5.2026 - Uhrzeit:
14–19 Uhr - Preis:6 EUR (Ermäßigt: 4 EUR)
- Sprachen: Deutsch, Englisch
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Di–Fr 14–19 Uhr
Sa, So, Feiertage 11–19 UhrDienstags freier Eintritt
Eröffnung Do 12.3. 19 Uhr
Eintritt freiFührungen
Di, Do 16 Uhr
Eintritt mit AusstellungsticketSymposium
Fr 17.4. 13–21 Uhr
Eintritt freiKonzerte, Lesungen, Performances
Sa 25.4. 15–22 Uhr
Eintritt mit Ausstellungsticket
In der Ausstellung „Vessel & Voyager“ der JUNGEN AKADEMIE, des internationalen und interdisziplinären Stipendienprogramms der Akademie der Künste, präsentieren 25 Künstler*innen im Akademie-Gebäude am Hanseatenweg neue Arbeiten, die sie im Rahmen ihrer Residenzen entwickelt haben. Sie erkunden Spielräume für künstlerisches Schaffen und Handeln in Zeiten vielfältiger und eskalierender Krisen und setzen sich mit den Themen Verlust und Erinnerung, Körper und Heilung, Schutz und Gemeinschaft auseinander. In der Ausstellung sind Fotografien, Drucke, Collagen, Videoarbeiten, Raum- und Klanginstallationen, Skulpturen, Zeichnungen und Assemblagen zu sehen.
Der Titel „Vessel & Voyager“ verweist auf die in künstlerisch-kulturellen und spirituellen Kontexten prominenten Sujets Gefäße (Vessel) und Reisende (Voyager). Die Ausstellung nutzt „Vessel“ in seiner Bedeutung als Behältnis, das verschiedene Erzählungen, Botschaften und Stimmen aufbewahrt, übermittelt und beständig transformiert. „Voyager“ wiederum steht für Reisende, die Verbindungen zwischen Orten, Generationen und Zeiten schaffen. „Vessel & Voyager“ repräsentieren die Wahrnehmung einer verflochtenen, sich verändernden Gegenwart, in der Möglichkeiten der Imagination und Spekulation rund um Trauer, Erneuerung und Widerstand neu verhandelt werden.
Die tiefenzeitlichen Schichten menschlicher Körper werden künstlerisch ergründet. Hunderte Zeichnungen berichten vom Gespräch mit Vorfahr*innen und Bäumen. Eine Installation zeigt die Ambivalenz einer „Welt in Flammen“ zwischen Protest und Zerstörung. Metallskulpturen, die den Kollaps in seiner Bewegung festhalten, biegen sich den Betrachtenden entgegen, während ein Film den Blick in den Himmel als Spiegel und Fenster richtet und uns ein neues Sehen lehrt, was historische Narrative und die ihnen innewohnenden Machtstrukturen anbetrifft. Diese und weitere Arbeiten verbinden die Suche nach Bewusstsein und Sprache und stellen Fragen zu Überlieferung, Verantwortung und Verletzlichkeit als Fundament künstlerischen Schaffens.
Drei Leitfragen laden ein, die Ausstellung zu erkunden: Was ist verloren und was wird nicht erzählt? Wie erinnern wir uns und woraus sind wir gemacht? Was schützen wir und wie verbinden wir uns?
Kuratiert von Clara Herrmann und Linnéa Meiners
Ein Symposium am 17. April diskutiert Fragen zu Kunst, Ökologie und Gender. Am 25. April finden Konzerte, Lesungen und Performances mit Stipendiat*innen statt.
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Beteiligte Künstler*innen
Ilit Azoulay, Patrizia Bach, Fanny Brandauer, Eva Dessecker, Anna Dobrova & Yuliia Rusylo / MetaLab, Sarah Doerfel, Marie Clémentine Dusabejambo, Nina Emge, Solomon Garçon, gruppe-aja, Thembinkosi Hlatshwayo, Dominique Hurth, Mehdi Jahan, Khensani Jurczok-de Klerk, René Kemp, Josephine Macken, Marina Naprushkina, Thuy-Han Nguyen-Chi, Hrishikesh Pawar, Sophie Seita, Sara Stevanović, Diána Vonnák, Franziska Wenning, Hana Yoo, Saikal Zhunush






Die Profilseiten der Künstler*innen geben Einblicke in ihre Biografien und Projektvorhaben während ihres Stipendiums.
Ilit Azoulay (Ellen-Auerbach-Stipendium 2024)
Patrizia Bach (Villa-Serpentara-Stipendium 2024)
Fanny Brandauer (Berlin-Stipendium 2023)
Eva Dessecker (Villa-Serpentara-Stipendium 2024)
Anna Dobrova (Berlin-Stipendium 2023)
Yuliia Rusylo (Berlin-Stipendium 2023)
Sarah Doerfel (Berlin-Stipendium 2025)
Marie Clémentine Dusabejambo (Berlin-Stipendium 2023)
Nina Emge (Berlin-Stipendium 2024)
Solomon Garçon (Berlin-Stipendium 2025)
gruppe-aja (Berlin-Stipendium 2024)
Thembinkosi Hlatshwayo (Berlin-Stipendium 2023)
Dominique Hurth (Villa-Serpentara-Stipendium 2024)
Mehdi Jahan (Berlin-Stipendium 2023)
Khensani Jurczok-de Klerk (Villa-Serpentara-Stipendium 2025)
René Kemp (Villa-Serpentara-Stipendium 2025)
Josephine Macken (Berlin-Stipendium 2023)
Marina Naprushkina (Villa-Serpentara-Stipendium 2026)
Thuy-Han Nguyen-Chi (Mensch-Maschine-Stipendium 2023)
Hrishikesh Pawar (Berlin-Stipendium 2024)
Sophie Seita (Werner-Düttmann-Stipendium 2023)
Sara Stevanović (Werner-Düttmann-Stipendium 2024)
Diána Vonnák (Berlin-Stipendium 2023)
Franziska Wenning (Berlin-Stipendium 2024)
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