Time to Listen
Transnationale Zusammenarbeit und Netzwerke
5.10.2026, 10–18.30 Uhr

KonferenzMusikKonzert

Die Konferenz widmet sich den Freien Ensembles: ihrer Rolle in der zeitgenössischen Musikproduktion, ihrer Mittlerposition zwischen Komponist*innen und Festivals sowie ihren Netzwerken.

  • Standort:Hanseatenweg
  • AufzugRollstuhlgerechtGenderneutrale Toilette
  • Datum:5.10.2026
  • Uhrzeit:10–18.30 Uhr
  • Kooperation(en):field notes / inm
  • Sprachen: Deutsch, Englisch
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  • Teilnahme an der Konferenz kostenfrei
    Anmeldung erforderlich

Schriftzug „Time to Listen" auf weißem Grund
Time to Listen
© Node Berlin Oslo

Über die Veranstaltung

Mit der zweiten Ausgabe der Konferenzreihe „Time to Listen“ in diesem Jahr setzen wir die Auseinandersetzung mit transnationaler Zusammenarbeit und Netzwerken in der zeitgenössischen Musik fort.

„Time to Listen“ brachte im vergangenen Herbst zahlreiche europäische Initiativen zusammen, die sich vor dem Hintergrund ökologischer, politischer und finanzieller Herausforderungen vernetzen, um Wissen, Ressourcen und Verantwortung zu teilen („Time to Listen“, 30.–31.10.2025). Daran anknüpfend richtet die Konferenz ihren Fokus jetzt gezielt auf Freie Ensembles: auf ihre zentrale Rolle in der zeitgenössischen Musikproduktion, ihre Mittlerposition zwischen Komponist*innen und Festivals, ihre oftmals nicht formalisierten, aber tragfähigen Netzwerke sowie die Bedingungen, die ihre Arbeit und Kooperationen prägen.

Im Rahmen der Konferenz präsentiert Manos Tsangaris ABSTRACT PIECES 2. Portrait & Entertainment – ein Musiktheaterstück in fünf Stationen, aufgeführt vom Ensemble El Perro Andaluz. Die Aufführung ist ab 18 Uhr für Symposiumsbesucher*innen zugänglich, ab 19 Uhr für das allgemeine Publikum.

Die Konferenz wird gemeinsam von field notes / inm und der Sektion Musik der Akademie der Künste veranstaltet und entsteht in Zusammenarbeit mit dem Musikfonds e.V. und Impuls neue Musik.

Konferenzprogramm

09.30 Uhr – Anmeldung und Begrüßungskaffee | Foyer und Sesselclub

10 Uhr – Begrüßung | Studiofoyer

  • Begrüßung durch Manos Tsangaris (Präsident der Akademie der Künste)
  • Begrüßung und Einführung durch Lisa Benjes (Leitung des field notes Programm) und Julia Gerlach (Sekretär der Sektion Musik der Akademie der Künste) 
  • Begrüßung und Einführung durch Dahlia Borsche (Musikfonds)

10.30 Uhr – World Café – Mapping | Studiofoyer

Wie entstehen transnationale Kooperationen zwischen freien Ensembles – und was braucht es, damit sie langfristig funktionieren? Im World Café erkunden wir, wie internationale Kontakte angebahnt werden, welche Hürden Engagements im Ausland erschweren und welche Infrastrukturen und Fördermodelle den Austausch unterstützen können. Dabei geht es auch um Machtverhältnisse zwischen freien Ensembles und Institutionen, Zugangshürden und die Frage, wie Netzwerke über einzelne Projekte hinaus lebendig bleiben.

12 Uhr – Project Pitch Session – 5 min Präsentationen | Studiofoyer

In dieser Session stellen Ensembles, Kollektive, Künstler*innen und Kurator*innen Projekte und Ideen vor, die neue Formen des Austauschs erproben. Von ersten Projektideen bis zu bereits umgesetzten (ob gelungenen oder gescheiterten) Vorhaben geht es um solidarische, nachhaltige und experimentelle Modelle, die langfristige Verbindungen schaffen und bestehende Strukturen hinterfragen. Kurze Pitches geben Einblicke in Erfahrungen und Herausforderungen und laden dazu ein, gemeinsam weiterzudenken und neue Kooperationen anzustoßen.

13 + 14.45 Uhr – Mittagspause | Ort tba.

Für die Mittagspause teilen wir uns in zwei Gruppen: Eine Gruppe geht zuerst zum Mittagessen und nimmt anschließend am Workshop Green Touring teil, die andere Gruppe macht es umgekehrt. Bitte gebt beim Ankommen am Begrüßungscounter (Studiofoyer) an, in welcher Gruppe ihr zum Mittagessen gehen möchtet.

13 + 14.45 Uhr | Green Touring: Sustainable Touring Strategies for Ensembles (TOURBUS) | Besprechungsraum (hybrid)

Der Workshop beschäftigt sich mit nachhaltigen Touring-Strategien für Künstler*innen und Ensembles. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie grenzüberschreitende Tourneen mit einem geringeren ökologischen Fußabdruck geplant werden können: durch kürzere Reisewege, eine effiziente Bündelung von Auftritten, die Kombination von Tourneen mit Residenzen und den strategischen Einsatz von Nachhaltigkeitsargumenten in Förderanträgen. Ziel des Workshops ist es, eine Einführung in das Konzept Green Touring zu geben und Künstler*innen und Ensembles dabei zu unterstützen, konkrete Strategien für ihre eigene Arbeit und Karriere zu entwickeln.

Jacob Teglgaard (Workshopleitung)

Jacob Teglgaard ist Mitbegründer und Geschäftsführer von Bæredygtig Scenekunst NU und Bæredygtigt Kulturliv NU. Bæredygtig Scenekunst NU ist die erste dänische NGO, die sich ausschließlich der ökologischen Transformation des Kultursektors in Dänemark und den nordischen Ländern widmet. Bæredygtigt Kulturliv NU unterstützt Kunst- und Kultureinrichtungen, Künstler*innen und Kulturschaffende dabei, nachhaltiger zu arbeiten und eine engere Verbindung zur Natur aufzubauen. Jacob hat Organisationen und Kultureinrichtungen beraten und Workshops in ganz Skandinavien durchgeführt. 2022 wurde er von der britischen Organisation Julie’s Bicycle als Creative Climate Leader 2022 ausgezeichnet. Neben seiner Arbeit für die ökologische Transformation ist Jacob Klimaaktivist und professioneller Schauspieler mit mehr als 15 Jahren Berufserfahrung.

Athina Kontou (Workshopleitung)

Athina Kontou ist eine deutsch-griechische Kontrabassistin, die in ihren Projekten an der Schnittstelle zwischen zeitgenössischer Jazzklangsprache, traditionellen Musiken und freier Improvisation arbeitet. Sie wuchs zwischen Frankfurt am Main und Athen auf und lebt seit 2021 in Köln. Das Debüt ihrer Band Mother „Tzivaeri“ wurde für den Preis der deutschen Schallplattenkritik und den Deutschen Jazzpreis nominiert. Athina Kontou wurde 2024 in der Kategorie „Streichinstrumente“ für den Deutschen Jazzpreis nominiert. Sie studierte Jazz-Kontrabass in Weimar und Leipzig und Musikwissenschaft in Mainz.
Sie engagiert sich ehrenamtlich in den Interessenvertretungen der Jazzmusiker:innen in Deutschland für mehr Nachhaltigkeit. Sie ist Mitglied der AG Nachhaltigkeit der Deutschen Jazzunion und war von 2022-2025 im Fachausschuss Nachhaltigkeit des Deutschen Kulturrates als Vertreterin des Deutschen Musikrates. Mit ihrer Band Mother spielte sie 2024 die vom European Jazz Network und der Initiative Musik geförderte Green Pilot Tour, organisiert von einer Kooperation der Jazzahead mit der schwedischen Organisation Knutpunkt. Sie ist außerdem Vorstandsmitglied der Kölner Jazzkonferenz, der Interessenvertretung der Kölner Jazzmusiker*innen.

15 Uhr – Europäisches Ensemble-Netzwerk (FREO e.V. und Partner) | Studiofoyer

In dieser öffentlichen Arbeitssession kommen Vertreter von FREO e.V. mit ihren Netzwerkpartnern zusammen, um die Gründung eines europäischen Netzwerks für professionelle Ensembles anzustoßen. Gemeinsam werden zentrale Herausforderungen, gemeinsame Interessen und Potenziale für eine länderübergreifende Zusammenarbeit diskutiert. Ziel der Session ist es, am Ende eine Handvoll konkreter Ziele, Aufgaben und Ideen für eine Struktur zu formulieren.

16 Uhr – Kaffeepause

16.15 Uhr – Kurator*innenrunde – Fishbowl | Studiofoyer

In der Session im Fishbowlformat geben Kurator*innen sowie Programmverantwortliche Einblicke in ihre kuratorische Praxis und die Prozesse hinter ihren Programmentscheidungen. Die Podiumsdiskussion beleuchtet die vielfältigen Wege, auf denen Künstler*innen auf die Bühne gelangen, wie sich die Buchungsprozesse im Vorfeld von Festival- und Saisonprogrammen entwickeln und wie Kurator*innen ihre künstlerische Vision mit Einschränkungen wie Tournee-Logistik, Budgets und den Vorgaben für Fördergebern in Einklang bringen. Alle sind herzlich willkommen, jederzeit in die Diskussion aktiv einzusteigen.

17.15 Uhr – Abschlussrunde | Studiofoyer

Zum Abschluss blicken wir gemeinsam auf die zentralen Fragen, Ideen und Impulse der Konferenz zurück. Welche Themen wollen wir weiterverfolgen – und was braucht es, damit aus den Diskussionen konkrete nächste Schritte entstehen? Gemeinsam überlegen wir, welche Ideen und Ansätze wir weitertragen möchten und welche Rolle field notes, die Akademie der Künste und der Musikfonds dabei spielen können.

18 Uhr – ABSTRACT PIECES 2. Portrait & Entertainment von Manos Tsangaris, aufgeführt von El Perro Andaluz | Hanseatenweg

Teilnehmende Kurator*innen – Fishbowl

In der Session im Fishbowlformat geben Kurator*innen sowie Programmverantwortliche Einblicke in ihre kuratorische Praxis und die Prozesse hinter ihren Programmentscheidungen. Die Podiumsdiskussion beleuchtet die vielfältigen Wege, auf denen Künstler*innen auf die Bühne gelangen, wie sich die Buchungsprozesse im Vorfeld von Festival- und Saisonprogrammen entwickeln und wie Kurator*innen ihre künstlerische Vision mit Einschränkungen wie Tournee-Logistik, Budgets und den Vorgaben für Fördergebern in Einklang bringen. Alle sind herzlich willkommen, jederzeit in die Diskussion aktiv einzusteigen.

Antònia Folguera

Antònia Folguera curates festivals, conferences and podcast/radio projects that connect the dots (and people) between digital culture, music, arts, science and technology. She is curator at Sónar+D, and part of the curatorial teams at Eufònic and STRP festivals. She is part of the XRCB (Barcelona Community Radio Network) a platform and research project for community, ethical and techno political podcasting. She is co-presenter of the cultural magazine of Ràdio Rambles, a radio station located in an old flower booth at the Barcelona Rambles. From 2019 and until 2021 she is jury member and tutor at the arts grants Barcelona Producció. She moderates and presents countless cultural events, big and small, with a focus in arts, technology and culture, but also community projects with an activist angle.

Bernhard Günther

Bernhard Günther ist seit 2016 Künstlerischer Leiter des Festivals Wien Modern. 2012–2022 leitete er ebenfalls das 2015 erstmals an die Öffentlichkeit getretene Festival ZeitRäume Basel – Biennale für neue Musik und Architektur, 2004–2016 war er als Chefdramaturg der Philharmonie Luxembourg u. a. für das Festival rainy days verantwortlich. Nach unvollendeten Studien an der Musikhochschule Lübeck (Violoncello) und der Universität Wien (Musikwissenschaft, Theaterwissenschaft, Sprachwissenschaft u. a.) kam er 1994 als Herausgeber des Lexikons zeitgenössischer Musik aus Österreich ans mica – music information center austria, wo er bis 2004 als Kurator und stellvertretender Geschäftsführer tätig war.
Als leidenschaftlicher Besucher und Veranstalter von Konzerten unterschiedlichster Genres und Formate setzt er sich seit über 25 Jahren intensiv mit neuer Musik und ihrem Umfeld auseinander. Er ist Kulturmanager, Kurator, Autor, Dramaturg, Musikwissenschaftler, Jurymitglied, Grafiker, Gelegenheitscellist und biodynamischer Weinbauer im Nebenerwerb, ist verheiratet, hat eine Tochter und lebt in Wien.

Tze Yeung Ho

Tze Yeung Ho ist ein norwegisch-finnischer Komponist und derzeitiger künstlerischer Leiter von Borealis – einem Festival für experimentelle Musik in Norwegen. Tze Yeung hat einen Doktortitel (PhD) von der Estonian Academy of Music and Theatre sowie einen Masterabschluss von der Norwegian Academy of Music. Außerdem war er Gaststudent in der Phonetikabteilung der Universität Helsinki. In seiner Arbeit als künstlerischer Leiter von Borealis verbindet er experimentelle Musik mit seiner eigenen künstlerischen Praxis und seiner Erfahrung darin, unterschiedliche gesellschaftliche Bereiche durch künstlerische Ansätze zu Musik, Klang und Kunst miteinander zu verbinden.

Kim Ngoc

Kim Ngoc ist eine in Hanoi lebende Komponistin für multimediale Arbeiten, improvisierende Klangkünstlerin, Performerin und Kuratorin. Sie studierte Musik in Hanoi und Deutschland. Ausgehend von ihrer Arbeit als Komponistin widmete sie sich zunehmend der Entwicklung einer transdisziplinären künstlerischen Sprache. Dabei scheint sie eine eigene, indigene „Grammatik“ zu entwickeln, mit der sie sich in einen breiteren globalen zeitgenössischen Kunstdiskurs einbringt. Ihre Arbeiten sind deutlich von ihrem vietnamesischen Kontext geprägt und haben international Anerkennung gefunden.
Kim Ngoc gilt als eine bedeutende Persönlichkeit der vietnamesischen zeitgenössischen Musikszene und wurde 2019 von Forbes als eine der 50 einflussreichsten Frauen Vietnams ausgezeichnet. Sie ist Gründerin von DomDom, dem ersten und einzigen unabhängigen Zentrum in Vietnam, das sich der Entwicklung zeitgenössischer experimenteller Musik und Kunst widmet und eine neue Generation junger Künstler*innen fördert. Mit der Organisation des Hanoi New Music Festival in den Jahren 2009, 2013 und 2018 leistete Kim Ngoc einen wichtigen Beitrag dazu, zeitgenössische experimentelle Musik aus Vietnam und Südostasien auf der internationalen Musiklandkarte sichtbar zu machen.

Kamila Metwaly

Kamila Metwaly ist Musikjournalistin, elektronische Musikerin und Kuratorin. Sie lebt zwischen Berlin und Kairo. In den Jahren 2004 bis 2009 gründete Metwaly eine unabhängige Kunst- und Kulturzeitschrift in Ägypten, arbeitete im Radio sowie in der unabhängigen Filmszene und war darüber hinaus in Kairos Kultur- und Aktivist*innenszene aktiv. 2017 zog Metwaly nach Berlin und schloss sich SAVVY Contemporary an, wo sie das kuratorische Langzeitprojekt „Untraining the Ear Listening Sessions“ ins Leben rief. Dieses nimmt Praktiken des Hörens in den Blick, welche die Epistemologie des westlichen Musikkanons in Frage stellen. Metwaly setzt sich in ihrer Arbeit mit verschiedenen Formaten auseinander, die performative und installative Mittel miteinander in Verbindung setzen, um marginalisierte und nicht-normative Musikkulturen und Klanggeschichten zu erweitern und neu zu thematisieren.
Als Kuratorin und Musikforscherin hat Metwaly verschiedene Ausstellungs- und Performanceprojekte realisiert, darunter „What Has All This Got To Do With Coconuts And Rice: A Listening Exhibition on José Maceda“ (SAVVY Contemporary, Berlin, 2017), „We Have Delivered Ourselves from the Tonal: Of, with, towards, on Julius Eastman“ (SAVVY Contemporary / MaerzMusik – Festival für Zeitfragen, Berlin, 2018), „The Dog Done Gone Deaf: Exploring the Sonic Cosmologies of Halim El-Dabh“ with Bonaventure Ndikung (Dak’Art Biennale, Senegal, 2018) und „Here History Began: Tracing the Re/Verberations of Halim El-Dabh“ (SAVVY Contemporary, Berlin, 2020–2021). 2021 wurde sie zur Gastkuratorin für Donaueschingen Global ernannt, ein Projekt der Donaueschinger Musiktage anlässlich ihres 100-jährigen Bestehens. Metwaly gestaltete als leitende Kuratorin die 2022er-Ausgabe von MaerzMusik gemeinsam mit dem künstlerischen Leiter Berno Odo Polzer und hat nach dessen Ausscheiden im Juni 2022 die künstlerische Leitung des Festivals am 1. September übernommen. Sie wird das Festival MaerzMusik die kommenden Jahre verantworten.

Krzysztof Pietraszewski

Krzysztof Pietraszewski ist Kurator, Kulturmanager und Musikjournalist und hat Rechtswissenschaften an der Jagiellonen-Universität studiert. Seit 2016 ist er künstlerischer Leiter des Festivals für zeitgenössische Musik Sacrum Profanum. Seit 2009 moderiert er die von ihm entwickelte Radiosendung Muzykoteka, die zunächst auf Radiofonia und Jazzkultura und heute auf Radio Kraków Kultura ausgestrahlt wird. 2019 erhielt er das Kreativstipendium der Stadt Krakau.

Abstract Pieces 2. Portrait & Entertainment

In dem Musiktheaterstück ABSTRACT PIECES 2. Portrait & Entertainment widmet sich der Komponist Manos Tsangaris der allmählichen performativen Formung eines Ensembles. Ausgehend von Paarbeziehungen, Doppel-Paarbeziehungen und der angeborenen Fähigkeit, auch um Gegenstände und Ecken herum zu hören, bildet sich mit abstrakten musiktheatralen Mitteln nach und nach ein Ensemble. Einen Eindruck vermittelt der Trailer zum Stück.

Bildcollage aus vier Aufnahmen: Musiker*innen mit Klarinette, Harfe, Violine und Flöte in blau beleuchteten Räumen
El Perro Andaluz, Abstract Pieces 2
© Hechtfilm

El Perro Andaluz

Gegründet 2007 durch eine Zusammenarbeit mit Brian Ferneyhough hat sich El Perro Andaluz in kürzester Zeit zu einem der vielseitigsten Ensembles für zeitgenössische Musik und Performance in Deutschland entwickelt. Der Name des Ensembles ist eine Referenz an den Kurzfilm Un chien andalou in Anlehnung an dessen Verbindung von künstlerisch-freundschaftlicher Zusammenarbeit, spielerischer Provokation und dem Aufsuchen neuer Ausdrucksformen. El Perro Andaluz arbeitet seit seinem Bestehen in unterschiedlichen musikalischen Bereichen – Musiktheater, Installation, Konzerte und musikpädagogische Projekte. Mit dem Kulturförderpreis der Stadt Dresden ausgezeichnet, hat das Ensemble seit 2016 seinen festen Sitz im Dresdner Kulturzentrum „Zentralwerk“.

Über Time to Listen

Schriftzug „Time to Listen" auf rotem Grund
Time to Listen
© Node Berlin Oslo

Seit 2019 organisieren field notes / inm und die Sektion Musik der Akademie der Künste jährlich Konferenzen zu aktuellen Diskursen der zeitgenössischen Musik. Ziel ist es, Wissen zu vermitteln und den Austausch zwischen Berliner, nationalen und internationalen Musikschaffenden zu fördern.

Informationen zur Konferenz im Juni 2026:
Time to Listen. Artenübergreifende Kreativität in Musik und Klang. 26.–27.6.2026

Weitere Informationen zu der Reihe und zu den vergangenen Veranstaltungen:
Website field notes / inm