Von Auerbach bis Zille – Künstlerische Grüße aus dem Archiv
29.9.2026, 19 Uhr

ArchivPräsentationLesungGespräch

Seit den Anfängen der Klassischen Moderne nutzen Künstler*innen die Kombination von Schrift und Bild, um sich in Briefen und Postkarten auszutauschen. Ein neuer Band mit exemplarischen Grüßen aus den reichen Beständen des Archivs gibt einen Einblick in die faszinierende Welt visueller Kommunikation.

  • Standort:Hanseatenweg, Studiofoyer
  • Rollstuhlgerecht
  • Datum:29.9.2026
  • Uhrzeit:19 Uhr
  • Preis:7,50 EUR (Ermäßigt: 5 EUR)
  • Sprachen: Deutsch
  • Termin speichern
  • Mit Werner Heegewaldt (Begrüßung), Corinna Harfouch (Lesung), Sabine Oehring (Musik), Helen Adkins (Moderation), Matthias Flügge, Eckhart J. Gillen, Anke Hervol, Michael Krejsa (Gespräch)

Tickets:
kolorierte Karikaturzeichnung des Brandenburger Tors mit Quadriga und Fütterung der Pferde
Brief von Harald Metzkes an Wolfgang Windhausen, Berlin, 10. November 1990, Feder, Tusche, aquarelliert, Akademie der Künste, Berlin
© VG Bild-Kunst Bonn, 2026

Seit den Anfängen der Klassischen Moderne nutzen Künstler*innen die kombinierte Form von Schrift und Bild, um in Korrespondenzen ihre Ideen, biografischen Situationen oder Freundschaftsbekundungen zu verdeutlichen – von den Expressionisten der „Brücke“ bis in die Gegenwart. Die Grüße auf Postkarten, Briefen und heutzutage auch ungewöhnlichen Bildträgern eröffnen einen faszinierenden Kosmos zwischen persönlicher Mitteilung und eigenständigem Kunstwerk. Dabei verdichten sich Alltägliches, Poetisches und Politisches auf engstem Raum.

Manchmal müssen die originellen, auch satirischen Botschaften erst entschlüsselt werden, um ihre Wirkung zu entfalten. Exemplarische Grüße aus den reichen Beständen des Archivs Bildende Kunst der Akademie der Künste sind in einem neuen Band versammelt und geben einen Einblick in die vielfältigen Arten des künstlerischen Austauschs.

Zur Buchpräsentation liest Corinna Harfouch ausgewählte Briefe. Sabine Oehring spielt die Postkarten-Suite Nr. 1 von Siegfried Behrend.

Moderiert von Helen Adkins, sprechen Matthias Flügge, Eckhart J. Gillen und der Herausgeber und langjährige Leiter des Archivs Bildende Kunst, Michael Krejsa, über die nahezu unendlichen Beweggründe und Varianten, sich als Künstler*in visuell und schriftlich an sein Gegenüber zu wenden.