SPREEKLÄNGE
Musik-Parcours zum und am Wasser
25.–27.6.2026
Elf internationale Komponist*innen haben neue Werke für besondere Orte am Charlottenburger Ufer der Spree komponiert. Das Publikum ist eingeladen, dem Sonnenuntergang entgegen von einer Aufführungsstation zur nächsten zu flanieren – „Spreeklänge“ feiern die längsten Abende des Jahres mit einem außergewöhnlichen musikalischen Spaziergang am Wasser.

Musik-Parcours
Standort: Caprivibrücke bis Rohrdammbrücke - Datum:
25.–27.6.2026 - Uhrzeit:
18:30–22 Uhr - Preis:15 EUR (Ermäßigt: 9 EUR)
- Kooperation(en):
Berliner Künstler*innenprogramm des DAAD ,field notes / inm ,Forschungsprojekt „Multispecies Creativity and Climate Communication” der Universität Sydney ,Fachbereich Kultur Charlottenburg-Wilmersdorf ,Studio für Elektroakustische Musik ,KUNSTWELTEN – Kulturelle Vermittlung - Sprachen: Deutsch
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Der Musik-Parcours dauert je nach individuellem Geh- und Verweiltempo 2–3 Stunden.
Ausweichtermin bei schlechtem Wetter:
Sonntag 28.6.Im Kontext des Musik-Parcours findet am Freitag- und Samstagnachmittag (26. und 27.6.) 13–17.30 Uhr in der Akademie der Künste am Hanseatenweg die Konferenz „Time to Listen. Multispecies Creativity in Music and Sound“ statt.
Der Musik-Parcours führt fünf Kilometer entlang der Spree durch verschiedene urbane Zonen des Bezirks Charlottenburg. Er passiert Wohngebiete, Parkanlagen, Kleingärten, Industrie und die Schleuse.
Elf internationale Komponist*innen wurden eingeladen, neue Werke für besondere Orte an Berlins größter Wasserader zu komponieren – als Resonanz auf den jeweiligen geografischen Ort und das urbane Umfeld sowie in Resonanz auf lokales und globales Wasser- und Multispecies-Wissen. Die „Spreeklänge“ lassen immersive Klangräume entstehen und greifen zugleich kritische Reflexionen auf wie Fragen nach der spirituellen Bedeutung von Wasser in indigenen Gemeinschaften und den Rechten und der Würde von Flüssen und nicht-menschlichen Lebewesen.
Die Aufführungen ereignen sich rund um den Fluss: am Uferweg, auf Booten auf dem Wasser oder auch auf der anderen Flussseite, unter Brücken oder auf offenen Flächen. Die einzelnen Kompositionen beziehen sich auf den jeweiligen Ort, verändern ihn und damit seine Wahrnehmung. Sie sind Interventionen in die alltägliche, normale Nutzung des öffentlichen Raums.
Jedes Werk hat sein spezifisches Format. Aus kleinen Konzerten, musiktheatralen Interventionen und Installationen, auch unter Einbeziehung von Communities und Schüler*innengruppen, bildet sich ein vielgestaltiges zeitgenössisches Klangpanorama für ein mobiles Publikum, das sich individuell mit offenen Sinnen von Station zu Station bewegen und den Klängen, dem Fluss und den Lebewesen zuhören kann.
Route:
Rosengarten/Wintersteinstraße – Caprivibrücke – Schlossbrücke – Schlosspark Charlottenburg – S-Bahnbrücke Jungfernheide – Kleingartenkolonie – Wehr/Schleuse Charlottenburg – Rudolf-Wissell-Brücke A 100 – Alte Siemensbahn/Fürstenbrunner Graben – Kleingartenkolonie – Industriegelände – renaturierte Altarme – Rohrdammbrücke – Kleingartenkolonie
Abschluss: Shuttle zu U-Bahn Siemensdamm
Komponist*innen
Peter Ablinger, Cathy van Eck, Em'kal Eyongakpa, Stephan Froleyks, Carlos Gutiérrez & Tatiana López, Susie Ibarra, Liza Lim, Kate Milligan, Trond Reinholdtsen, Annette Schmucki, Kristine Tjøgersen
Interpret*innen
ELISION Ensemble, Die Maulwerker/Fernanda Farah, Karin Hellqvist/Jennifer Torrence, Christian Kesten, Jake Landau, Projekt „Selbstgebaute Musik“/Schüler*innen des Berggruen-Gymnasiums, Phusiris de los Andes Ensemble, Frauenchor der Künste Berlin, Studierende der UdK/FU Berlin u. a.
Künstlerische Leitung: Julia Gerlach, Daniel Ott
Gefördert durch

