Rewind – Wulf Herzogenrath
16.12.2026, 19 Uhr

VortragPerformanceVideoGespräch

Die Akademie der Künste widmet dem ehemaligen Sektionsdirektor der Bildenden Kunst einen Abend mit künstlerischen Beiträgen, Gesprächen, Videoscreenings und seinen legendären Gästebüchern.

Mit Marion Ackermann, Rosa Barba, Stefan Kraus, Bjørn Melhus, Marcel Odenbach, Ulrike Rosenbach, Manos Tsangaris u. a.

  • Standort:Hanseatenweg, Studiofoyer
  • RollstuhlgerechtGenderneutrale Toilette
  • Datum:16.12.2026
  • Uhrzeit:19 Uhr
  • Preis:7,50 EUR (Ermäßigt: 5 EUR)
  • Sprachen: Deutsch, Englisch
  • Termin speichern

In den 1970er-Jahren etablierte sich die Videokunst zunehmend (u. a. Projekt ’74, Köln) und zog mit der von Wulf Herzogenrath kuratierten Sektion „Video“ in die documenta 6 (1977) ein. Seit den 1980er-Jahren entwickelten Künstler*innen neue technische Möglichkeiten, die elektronische Bild- und Tonstruktur zu manipulieren, um die Ästhetik der Bildsprache und -wahrnehmung zu verändern. Mit dem Zugang zu digitaler Bildproduktion eröffneten sich wieder neue Dimensionen.

Als Pionier der Videokunst bereitete der Kunsthistoriker und Kurator Wulf Herzogenrath den Boden für eine heute weltweit etablierte Kunstgattung und engagierte sich auch als Hauptkustos der Nationalgalerie (ab 1989) für deren Einzug in die museale Sammlung. Aus seiner kunsthistorischen Forschung zum Bauhaus folgte sein stetiges Engagement für die kunsthistorische Anerkennung von Interdisziplinarität in Kunst und Kultur.