Tanz zwischen den Welten – Patricio Bunster in Chile und Deutschland
12.11.2026 – 29.1.2027

ArchivAusstellung

Patricio Bunster zählt zu den prägenden Persönlichkeiten des modernen Tanzes in Chile. Die Tafelausstellung beleuchtet Leben und Wirken des Tänzers, Choreografen und Pädagogen.

Proben im Tanzsaal
Patricio Bunster bei der Probe mit Schülerinnen der Palucca-Schule, Dresden, 1975
Fotograf: Höhne, Bestand Tanzarchiv Leipzig, UB Leipzig
  • Standort:Robert-Koch-Platz
  • AufzugRollstuhlgerecht
  • Datum:12.11.2026 – 29.1.2027
  • Sprachen: Deutsch
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  • Archiv der Akademie der Künste
    Robert-Koch-Platz 10
    10115 Berlin

    Mo–Fr 9–17 Uhr
    Do 9–19 Uhr

    23.12.2026 bis 3.1.2027 geschlossen

    Eintritt frei

Patricio Bunster (1924–2006) war Tänzer, Choreograf und Pädagoge und zählt zu den prägenden Persönlichkeiten des modernen Tanzes in Chile. Tanz verstand er nicht als autonome ästhetische Kunstform, sondern als eine kulturell verwurzelte, gesellschaftlich engagierte und kommunikative Praxis. Nach dem Militärputsch in Chile 1973 entfaltete er im Exil in der DDR eine intensive künstlerische und pädagogische Tätigkeit. 1984 wurde er zum Korrespondierenden Mitglied der Akademie der Künste der DDR ernannt; 1997 erfolgte seine Aufnahme in die Sächsische Akademie der Künste.

Die Tafelausstellung des Instituts für Theaterwissenschaft der Universität Leipzig entstand 2024 in Kooperation mit dem Tanzarchiv Leipzig e.V., der Sächsischen Akademie der Künste und der Palucca-Hochschule für Tanz und wird ergänzt durch Archivalien des Archivs der Akademie der Künste Berlin. Sie beleuchtet Leben und Wirken des chilenischen Künstlers, zentrale Stationen seines künstlerischen und pädagogischen Schaffens sowie seine Verbindung zum modernen Tanz in Deutschland. Im Fokus steht zudem der Einfluss von Exil, kulturellem Austausch und gesellschaftlichem Engagement auf seine choreografische Arbeit.