Musik : Werk : Material.
Werkbegriff und Aufführungspraxis in der Experimentellen Musik

10.11.2026, 19 Uhr

VortragGesprächPerformanceMusikArchiv

Wie verhält sich eine Aufführung zur Partitur oder eine Performance zur konzeptionellen Idee? Gibt es eine Werkidentität, die die einzelnen Realisationen eines Stücks verbindet?

Musiker*innen und Theoretiker*innen diskutieren den Werkbegriff in den Darstellenden Künsten, der Bildenden Kunst und der Musik anhand zweier Aufführungen eines Werkes von Peter Ablinger.

  • Standort:Pariser Platz, Black Box
  • AufzugRollstuhlgerecht
  • Datum:10.11.2026
  • Uhrzeit:19 Uhr
  • Preis:7,50 EUR (Ermäßigt: 5 EUR)
  • Sprachen: Deutsch
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  • Mit Volker Straebel (Einführung, Vortrag, Aufführung), Helene Herold, Anke Hervol (Vorträge), Bill Dietz, Kirsten Reese, Chiyoko Szlavnics (Aufführung), Felix Marzillier (Moderation)

Stapel mit beschriftetem Papier und Bandsalat
Peter Ablinger, Philosophischer Haufen 1 (undatiert), Akademie der Künste, Berlin, Peter-Ablinger-Archiv
Foto: Akademie der Künste, Berlin © Peter Ablinger

Während in der Bildenden Kunst das Werk oft mit einem Objekt zu identifizieren ist, stellt sich in den Aufführenden Künsten die Frage nach dem Werkbegriff in anderer Dringlichkeit. So scheinen beispielsweise Musik und Tanz nur als Aufführung erfahrbar zu sein, gleichwohl sie oft als Notation niedergelegt sind. Die Aufführung bedarf der Musiker*innen, Tänzer*innen oder Schauspieler*innen, die immer auch Interpret*innen des dargebotenen Werkes sind.

Diese Zusammenhänge zu beleuchten unternimmt die Veranstaltung „Musik : Werk : Material“ des Musikarchivs der Akademie der Künste. Zur Aufführung gelangt die Verbalpartitur Instrument & Voice (2007–13) von Peter Ablinger (1959–2025) in zwei unterschiedlichen Interpretationen. In Kurzvorträgen und einem Podiumsgespräch wird der Werkbegriff in Performance- und Bildender Kunst, den Darstellenden Künsten und in der Experimentellen Musik diskutiert.