Ingo Schulze
Das Wasser im August
15.9.2026, 19 Uhr

BuchPremiereLesungGespräch

Ingo Schulze liest aus seinem soeben erschienenen Buch Das Wasser im August und spricht darüber mit Helmut Böttiger. Es begrüßt Thomas Lehr.

  • Standort:Pariser Platz, Lesesaal
  • AufzugRollstuhlgerecht
  • Datum:15.9.2026
  • Uhrzeit:19 Uhr
  • Preis:7,50 EUR (Ermäßigt: 5 EUR)
  • Sprachen: Deutsch
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Autor: Ingo Schulze
Ingo Schulze
© Andreas Labes

Ingo Schulzes neuer Roman Das Wasser im August ist vielleicht sein persönlichstes Buch: Er erzählt von einer Jugend in der DDR, von einer Zeit, in der noch Hoffnung auf die Zukunft des Landes möglich schien, und vom künstlerischen Erwachen eines jungen Mannes, der Schriftsteller werden möchte.

Eingeladen zu einer Lesung aus einem unfertigen Manuskript, fährt der Erzähler im Juni 2025 nach Mecklenburg, in jene vertraute Seenlandschaft aus dem Sommer 1979, von dem sein Lesungstext handelt. Eine unerwartete Begegnung lässt die Vergangenheit lebendig werden: eine frühere Liebe, alte Weggefährt*innen und Erinnerungen an eine Leichtigkeit, die im Niedergang des Sozialismus, in der Friedlichen Revolution und in den widersprüchlichen Erfahrungen der Nachwendezeit verloren gegangen scheint.

Für Das Wasser im August wurde Ingo Schulze der Uwe-Johnson-Preis 2026 verliehen. Mit Helmut Böttiger, der dieses Jahr den Johann-Heinrich-Merck-Preis erhalten hat, spricht Ingo Schulze über Fragen wie: Was ist Erinnerung, was Erfindung, was Wahrheit? Und was bleibt von den Hoffnungen und Utopien einer vergangenen Zeit? Akademie-Mitglied Thomas Lehr hält die Begrüßung.