Lange Nacht der Museen
29.8.2026, 18 – 30.8.2026, 2 Uhr

FührungArchivPräsentation

Zum Thema der Langen Nacht „Crime in Berlin“ zeigen wir Spuren von Verbrechen und Justiz im Depot der Kunstsammlung, im Schaudepot Architekturmodelle, in der Bibliothek und im Lesesaal. Dazu ist der Bilderkeller geöffnet und die Dachterrassen-Bar mit Blick aufs Brandenburger Tor.

Tickets:
© Erik-Jan Ouwerkerk

Zur diesjährigen Langen Nacht der Museen zum Thema „Crime in Berlin“ erwarten die Besucher*innen im Akademie-Gebäude am Pariser Platz zahlreiche Führungen, die einen Blick hinter die Kulissen ermöglichen.

Im unterirdischen Depot der Kunstsammlung wird gezeigt, welche Verbrechen in Bildern verewigt und welche Gemälde selbst zum Opfer wurden. Das Schaudepot gewährt einen besonderen Einblick in die herausragende Sammlung an Architekturmodellen. Auch dort wurden Spuren von Verbrechen und Justiz entdeckt. Die Bibliothek beschäftigt sich mit historischen Kriminalfällen und Berliner Gefängnissen, und im Lesesaal können verborgene Geschichten und fast vergessene Schriften aus dem Archiv der Akademie der Künste betrachtet werden.

Der Bilderkeller mit seinen einmaligen Zeugnissen der künstlerischen Nachkriegsmoderne der DDR ist geöffnet. Und natürlich laden wir wieder herzlich ein, unsere Bar auf der Dachterrasse mit spektakulärem Blick auf das Brandenburger Tor zu besuchen.

Öffnungen

18–2 Uhr: Dachterrasse mit Blick auf das Brandenburger Tor

Wir laden Sie herzlich ein, die Dachterrasse mit Blick auf das Brandenburger Tor zu besuchen.

18–2 Uhr: Bilderkeller

Es können sich maximal 15 Personen gleichzeitig im Bilderkeller aufhalten.
Im Heizungskeller des Akademie-Gebäudes entstand anlässlich zweier Faschingsfeste, 1957 und 1958, eine Reihe von Dekorationen. Die Malereien der damaligen Meisterschüler, u.a. Manfred Böttcher, Harald Metzkes, Ernst Schroeder, Werner Stötzer und Horst Zickelbein, sind heute einmalige Zeugnisse der künstlerischen Nachkriegsmoderne der DDR.

18–23 Uhr: Lesesaal

Die Spur führt in den Lesesaal: Das Archiv der Akademie der Künste gilt als bedeutendstes interdisziplinäres Archiv zur Kunst und Kultur der Moderne im deutschen Sprachraum. Entdecken Sie verborgene Geschichten und fast vergessene Schriften. Lassen Sie sich inspirieren!

Führungen

Für alle Führungen gilt: First come, first served. Anmeldung und Ticketausgabe vor Ort im Foyer. Alle Führungen sind in deutscher Sprache. Bei Führungen durch die Sammlungen müssen Taschen rechtzeitig vor Beginn in die Schließfächer im 1.OG eingeschlossen werden.

18.15, 19.15, 20.15 Uhr: Kunstsammlung, Gemäldedepot

Dauer ca. 45 Min., max. 15 Personen
Raub, Mord und Totschlag machen auch vor der Kunstsammlung der Akademie der Künste nicht halt. Im Rahmen einer Führung begeben wir uns in das unterirdische Depot der Kunstsammlung der Akademie der Künste und gucken uns an, welche Verbrechen hier verewigt wurden und welche Gemälde selbst zum Opfer wurden.

18.45, 19.45 Uhr: Schaudepot Architekturmodelle

Dauer ca. 30–40 Min., max. 23 Personen
Werfen Sie einen Blick „hinter die Kulissen“ des Archivs: Das Schaudepot bietet einen exklusiven Einblick in die herausragende Sammlung an Architekturmodellen der Akademie der Künste. Der Schwerpunkt der Sammlung liegt auf dem 20. Jahrhundert. Außerdem suchen wir im Baukunstarchiv nach Spuren rund um das Thema Verbrechen und Justiz.

19, 20, 21, 22 Uhr: Bibliothek

Dauer ca. 40 Min., max. 20 Personen
Entdeckt die kriminellen Highlights der Kunstbibliothek: Eine Mord-Idee von Bertolt Brecht und Walter Benjamin, adaptiert als Comic; ein historischer Kriminalfall von 1945/46; Berliner Gefängnisse; der Fall um einen türkischen Gastarbeiter im Berlin der 1970er-Jahre – und eine der größten interdisziplinären Kunstbibliotheken der Moderne.