Kiezsalon
mit Francesca Marongiu und Peder Simonsen
16.7.2026, 20–23.30 Uhr

Konzert

An drei Abenden im Juli findet der Kiezsalon in der Akademie der Künste statt und bewegt sich zwischen der unterirdischen Black Box und der Dachterrasse mit Blick auf das Brandenburger Tor.

  • Standort:Pariser Platz, Black Box
  • AufzugRollstuhlgerecht
  • Datum:16.7.2026
  • Uhrzeit:20–23.30 Uhr
  • Preis:10 EUR
  • Kooperation(en):Digital in Berlin
  • Sprachen: Englisch
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  • Die Veranstaltung findet in der Black Box sowie auf der Dachterrasse statt.

Tickets:
Eine Frau schwingt ihren Kopf nach rechts. Ein senkrechter, weißer, fast durchsichtiger Streifen bedeckt die Hälfte ihres Körpers.
Francesca Marongiu
© Elisabetta Scarpini

Die Komponistin und Sounddesignerin Francesca Marongiu stammt ursprünglich aus Rom und lebt heute in der Toskana. Ihre Arbeit bewegt sich zwischen Klang, Erinnerung und Ort, verbindet akustische Sensibilität mit elektronischen Verfahren und verwebt Ambient-Elemente zu atmosphärischen Kompositionen.

Peder Simonsen ist ein norwegischer Musiker, Komponist, Instrumentenbauer und Blechblasinstrumentenforscher. Sein Schaffen konzentriert sich auf reine Stimmung, Mikrotonalität und lang anhaltende Klänge, wobei er mit langgezogenen Tönen Obertöne und den akustischen Raum erforscht.

Die drei Kiezsalon-Konzertabende in der Akademie der Künste sind ein Projekt von Digital in Berlin in Zusammenarbeit mit dem Studio für Elektroakustische Musik der Akademie der Künste. Kuratiert von Michael Rosen und gefördert vom Senatsressort für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt. Präsentiert von The Wire und der taz, die tageszeitung.

Kiezsalon

Seit 2015 bietet der Kiezsalon ein Forum für innovative musikalische Aktivitäten jenseits von Genregrenzen. Als Schnittstelle zwischen Avantgarde, innovativer Popmusik und interdisziplinärer Kunst präsentiert die Reihe kompakte Auftritte von Künstler*innen unterschiedlichster Genres, Herkunft und Status. Heute gilt sie hinsichtlich ihrer Ausrichtung und Kontinuität als einzigartig in der Independent-Szene der deutschen Musiklandschaft und hat sich als eine der beliebtesten und erfolgreichsten Musikreihen der Stadt etabliert.

Seit 2020 profitiert der Kiezsalon vom vierjährigen Förderprogramm der Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt, das Planungs- und Finanzsicherheit bis 2027 bietet. Die Konzerte sind in der Regel ausverkauft und bieten regelmäßig eine hohe Anzahl an Berliner Premieren – oft mehr als 70 % pro Jahr. Damit leistet der Kiezsalon einen wesentlichen Beitrag zur Sichtbarkeit neuer künstlerischer Perspektiven.