What Then Renders These Forces Visible
30.6.2026, 19 Uhr

Konzert

Das Konzert widmet sich der Musik von Aaron Cassidy und von Komponist*innen, die ihm und dem ELISION Ensemble nahestehen.

Mit ELISION Ensemble

  • Standort:Pariser Platz, Black Box
  • AufzugRollstuhlgerecht
  • Datum:30.6.2026
  • Uhrzeit:19 Uhr
  • Termin speichern
  • Eintritt frei

ELISION Ensemble
© Lauren Murphy

Cassidys Musik ist eine Erkundung des Körperlichen; klangerzeugende Gesten, die mit Intensität choreografiert sind, verleihen dem Musizieren einen ganzheitlich verkörperten und viszeralen Ansatz. Die Detailgenauigkeit, die Aaron Cassidy in seine Kompositionen einbringt, findet eine natürliche Ergänzung in der lyrischen und fließend-ausdrucksstarken Musik von Liza Lim, Turgut Erçetin und dem hypervirtuosen Richard Barrett.

Die Arbeit von ELISION als Ensemble konzentriert sich zunehmend darauf, physische Grenzen zu verschieben, auf der Suche nach bestimmten Arten viszeraler Ausdruckserfahrungen, wobei der musikalische Körper in extremis ein Maßstab des Repertoires ist. In einer digitalisierten Welt, in der physische Präsenz häufig durch Avatare ersetzt wird, die enorm komplexe Effekte erzeugen, ist ELISION nach wie vor fasziniert von einem handwerklichen und intim gestischen Ansatz bei der Musikproduktion – jenen ko-kreativen Prozessen des Dialogs mit Komponisten, in denen Musiker*innen neue technische und expressive Mittel erdenken, entwickeln und aufbauen.

Die Stücke in diesem Konzertprogramm wurden, mit einer Ausnahme, alle speziell für ELISION und seine Musiker*innen geschrieben, und die Zusammenarbeit mit diesen Komponist*innen reicht bis ins Jahr 1986 zurück.

Programm

What then renders these forces visible is a strange smile (or, First Study for Figures at the Base of a Crucifixion), 2008, 5:30 min, für Trompete solo
Aaron Cassidy 

The wreck of former boundaries, 2014–15, 5:30 min, für Kontrabass solo
Aaron Cassidy

mask, 2017–18, 6 min, für Posaune solo
Richard Barrett

l.d._p.c. (t.c.h.), 2010, 30 s, für Klavier solo
Aaron Cassidy

Apricot trees exist, apricot trees exist, 2026, 5 min, für Saxofon solo
Liza Lim

Das Phonem zwischen zwei Wörtern (a), 2022, 11:30 min, für Bb Kornett und Posaunen
Turgut Erçetin

Self-Portrait, Three Times, Standing (15.3.1991 – 20.3.1991), 2018–19, 11 min, für Tenorsaxofon, Posaune, Klavier und Kontrabass
Aaron Cassidy