Poesiefestival Berlin 2026
24.5.2026, 15 Uhr

LesungGespräch

Ein besonderes literarisches Programm am Pfingstsonntag-Nachmittag: Es lesen die Dichterinnen Esther Kinsky, Ann Cotten und die Kanadierin Anne Carson, ein Weltstar der Dichtung.

  • Standort:Hanseatenweg
  • Datum:24.5.2026
  • Uhrzeit:15 Uhr
  • Kooperation(en):Haus für Poesie
  • Sprachen: Deutsch
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  • Programm

    15 Uhr
    Esther Kinsky: Lesung und Gespräch
    € 9/7

    17 Uhr
    Ann Cotten: Lesung und Gespräch
    € 9/7

    19 Uhr
    Anne Carson: Gespräch
    € 24/12

Tickets:
© AG Grafik

Im Zentrum des diesjährigen Programms des Poesiefestival Berlin (15. Mai – 14. Juni) stehen drei große thematische Schwerpunkte: Mythos, Trauer und ein kritisches Ent-Schreiben eines zumeist weiß und männlich geprägten europäischen Literatur-Kanons.

Das Festival bespielt in dem dezentralen Festivalprogramm am Pfingstsonntag auch die Akademie der Künste. Die Lyrikerinnen Esther Kinsky, Ann Cotten und Anne Carson lesen aus ihren Texten und sind im Gespräch zu erleben. Das Programm eröffnet die vielfach ausgezeichnete Schriftstellerin und Übersetzerin Esther Kinsky. Ihr Werk zeichnet sich durch eine intensive Auseinandersetzung mit Landschaft, Geschichte und Gedächtnis aus. Auf sie folgt Ann Cotten, die als eine der eigenwilligsten Stimmen der zeitgenössischen Lyrik gilt und die ihren soeben erschienenen Gedichtband Poller. Idyllen vorstellt.

Am Abend liest erstmalig seit 20 Jahren wieder live in Berlin die kanadische Dichterin Anne Carson. Ihr Werk ist in besonderer Weise mit den diesjährigen Festivalthemen verbunden, da sich darin Mythos, Trauer und die Beschäftigung mit kanonischen Traditionen immer wieder kreuzen.

Ab dem 2. Juni konzentriert sich das Festival im silent green in Berlin-Wedding, wo neben großen thematischen Abenden zahlreiche weitere Lesungen und Gespräche, „Weltklang – Nacht der Poesie“ mit sieben internationalen Dichter*innen sowie die Berliner Rede zur Poesie stattfinden.