ReCoder of Life, ReCoder of Art, ReCoding Everything
28.5.2026, 19 Uhr

PremiereFilmGesprächBerlin-Karussell

Film-Vorpremiere ReCoding Everything mit einer performativen Einführung des Regisseurs und anschließendem Publikumsgespräch

  • Standort:Hanseatenweg, Halle 3
  • AufzugRollstuhlgerecht
  • Datum:28.5.2026
  • Uhrzeit:19 Uhr
  • Preis:7,50 EUR (Ermäßigt: 5 EUR)
  • Sprachen: Deutsch
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  • Eine Veranstaltung im Rahmen von Berlin-Karussell

    Dreiteilige experimentelle ReCoder-Kurzfilmreihe von Stefan Römer:

    ReCoder of Life, 2019, 14 Min. 
    ReCoder of Art, 2023, 18 Min.
    ReCoding Everything, 2026, 15:33 Min. (Erstaufführung)
    Idee, Regie, Kamera, Sound, Texte, Produktion: Stefan Römer
    Editing und Soundmix: Florian Duffe
    Mit Valérie Renay, FM Einheit, Isabella Pedersen, Genesis Breyer P-Orridge in der Rolle der Reco

    Im Anschluss Special Feature:
    Decoder, 1984, 87 Min.
    Regie: Muscha
    Mit Christiane F, FM Einheit, Genesis P-Orridge, William Burroughs u. a.

Tickets:
© Stefan Römer / VG Bild-Kunst, Bonn 2019–26

ReCoding Everything, 2026, 15:33 Min.

ReCoder ist ein Science-Fiction-Film über die Gegenwart. Im dritten Teil der ReCoder-Filmreihe führt die weibliche Prosumerin Reco (von: „recoding“) eine nichtlineare Diskussion über (Film-)Montage. Reco wird gespielt von den Decoder-Schauspieler*innen FM Einheit und Genesis Breyer P-Orridge sowie den Künstler*innen Valérie Renay und Isabella Pedersen.

Reco spricht mit den Worten von Godard, Hitchcock, Vertov, Farocki, Diederichsen, Pantenburg, u. a., inszeniert in Godards Studio d'Orphée und vor brutalistischer Architektur in Berlin, Manila und Singapur. Reco sucht nach einer zeitgenössischen filmischen Ethik: Ist generative KI eine neue Form des Collage-/Montage-Prinzips? Was ist aus der Tradition der Collage/Montage geworden?

Der Soundtrack von Stefan Römer erschien auch als ReCoder SOUND (Corvo records, Berlin 2022)

Decoder, 1984, 87 Min.

Ausgestattet mit einem Kassettenrekorder streift der Decoder (FM Einheit) durch die Stadt, sammelt Geräusche und bearbeitet sie in seinem Studio. Muschas Kultfilm von 1984 ist eine frühe Cyberpunk-Fantasie, inspiriert von William S. Burroughs, der kurz in dem Film zu sehen ist. Der Soundtrack und der düstere Stil machten ihn zu einem Klassiker der Gegenkultur.