„Seit Jahren reden wir über den Krieg …“
Gespräch zwischen Karl Schlögel und Serhij Zhadan
19.2.2026, 19–23 Uhr

Gespräch

Karl Schlögel und Serhij Zhadan, beide Träger des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels, sprechen über den Krieg in Europa, seine Auswirkungen auf Städte und Menschen, auf Landschaften und Topographien, über Vermessung von Zeit und von Raum im 21. Jahrhundert.

  • Standort:Pariser Platz
  • AufzugBedingt rollstuhlgerechtHörunterstützung
  • Datum:19.2.2026
  • Uhrzeit:19–23 Uhr
  • Kooperation(en):Bundeszentrale für politische Bildung
  • Sprachen: Deutsch, Ukrainisch
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  • Die Veranstaltung ist ausgebucht und wird auf dem YouTube-Kanal der Bundeszentrale für politische Bildung live gestreamt. 

Bereits 2014 bezeichnete der Historiker Karl Schlögel den Krieg Russlands gegen die Ukraine als einen schamlosen Angriff und mahnte, dass es kein Europa ohne eine freie Ukraine gäbe. Seit vielen Jahren spricht Europa über den Krieg und die Freiheit. Den Gesprächen gegenüber steht die Realität in der Ukraine: Der Krieg geht mit all seinen Verlusten weiter und nimmt Menschen und Orte ins Visier, ergreift Räume und bestimmt den Zeitlauf. Doch auch im zwölften Kriegsjahr gelten die Worte des ukrainischen Autors Serhij Zhadan: „Wir halten es für fahrlässig, über uns zu schweigen.“

Grußworte: Manos Tsangaris, Präsident der Akademie der Künste und Cemile Giousouf, Vertreterin des Präsidenten der Bundeszentrale für politische Bildung
Moderation: Kateryna Stetsevych

Eine Kooperation der Bundeszentrale für politische Bildung und der Akademie der Künste sowie dem Deutsch-Ukrainischen Büro.