Every Artist Must Take Sides – Resonanzen von Eslanda und Paul Robeson
Festival
23.–24.1.2026
Fr 23.1. 18.30–22.30 Uhr
Diskussion, Lesungen, Spoken Word
Sa 24.1. 13.30–22.30 Uhr
Lecture Performance, Diskussionen, Musikprogramm mit Chor-Konzertaktionen, Konzert-Performance und DJ-Set
Über das Festival
Standort: Hanseatenweg - Datum:
23.–24.1.2026 - Uhrzeit:
13:30–22:30 Uhr - Sprachen: Deutsch, Englisch
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Fr 23.1.
€ 7,50/5Sa 24.1.
€ 12/8 (ganzer Tag)
€ 7,50/5 (nur Diskursprogramm)
€ 7,50/5 (nur Musikprogramm)Durchgehend Einlass
Das Festival widmet sich zum Abschluss der gleichnamigen Ausstellung dem politischen, künstlerischen und intellektuellen Erbe von Eslanda und Paul Robeson, der beiden Ausnahmepersönlichkeiten des 20. Jahrhunderts. Ihr Engagement für antikoloniale Bewegungen, die Gleichstellung Schwarzer Menschen und Internationalismus hallt bis heute nach.
Angesichts wachsender sozialer Ungleichheit, erstarkender nationalistischer Tendenzen und kulturpolitischer Verengung untersucht das Programm, wie künstlerische Praxis Räume der Kritik, der Imagination und der Solidarität eröffnen kann. Internationale Künstler*innen, Spoken Word Artists, Wissenschaftler*innen und Musiker*innen verbinden historische Perspektiven mit gegenwärtigen Fragestellungen: von der politischen Stimme Paul Robesons und den Archiven des Widerstands über Schwarzen feministischen Internationalismus bis zu den Resonanzen dieser sozialistischen und postkolonialen Kämpfe in heutigen Formen von Kunst und Aktivismus. Das Festival untersucht die Rolle von Kunst als gesellschaftliche Handlungskraft.
Freitag, 23.1.
18.30 Uhr
Begrüßung
Johanna M. Keller (Programmbeauftragte der Akademie der Künste, Projektleitung und Co-Kuration)
Einführung
Mit Lina Brion und Anujah Fernando (Künstlerische Leitung, Kuration und wissenschaftliche Recherche)
Taking Sides – On Art and Activism
Podiumsdiskussion DE/EN
Mit Vasyl Cherepanyn, Sami Khatib, MALONDA
Moderation: Aida Baghernejad
21 Uhr
Voicing the Struggle
Lesungen und Spoken Word in Kooperation mit dem Haus für Poesie DE/EN
Mit Fiston Mwanza Mujila, Koleka Putuma, Armeghan Taheri, Temye Tesfu
Samstag, 24.1.
Diskursprogramm
13.30 Uhr
Cold War Frequencies and Paul Robeson’s Machines (Or, When the Future Was Still Possible)
Lecture Performance EN
Mit Louis Chude-Sokei (online zugeschaltet)
14.30 Uhr
Archival Vibrations – Politics of Sound
Podiumsdiskussion EN
Mit Heiner Goebbels, Valmont Layne, Shana L. Redmond
Moderation: Edna Bonhomme
16.30 Uhr
The World in Relation: Re-Thinking Internationalism
Podiumsdiskussion EN
Mit Charisse Burden-Stelly, Maxim Matusevich, Doreen Mende
Moderation: Edna Bonhomme
Musikprogramm
ab 19 Uhr
Riding the Dragon
Chor-Konzertaktionen mit 100 Sänger*innen mit Werken von Neo Muyanga, Hanns Eisler u. a.
Mit Chor 360° & Kammerchor des ChorWerks Potsdam, Der Richardchor Neukölln
anschließend Q&A EN
Mit Neo Muyanga (Komponist, künstlerischer Leiter)
Moderation: Julia Gerlach
Programm (Reihenfolge tbc):
Hanns Eisler, Auf den Straßen zu singen, op. 15 (1928, Text: David Weber)
Hanns Eisler, An der Moldau (1956, Text: Bertolt Brecht (1943))
Hanns Eisler, Billigung der Welt (in Auszügen) (1934, Text: Bertolt Brecht)
Neo Muyanga, The Weight of Our Time (2025, Uraufführung)
Riding The Dragon (chinesisches Volkslied, arrangiert von Neo Muyanga; aus dem Repertoire von Paul Robeson)
Menschenrechte, Artikel 1, 3, 19, 24, 28 (Vertonung: Axel Christian Schulz; Sprachen: Deutsch, Englisch, Zulu)
Zwischenstücke und Choreographie: Neo Muyanga
PUNGWE: Bodied Notes Between Spaces
Konzert-Performance
Instrumente: Feedback, Stimme, Vinyl, Tonband, Elektronik, Mbira
Mit Robert Machiri & Eiliyas
DJ-Set
Mit Lynnée Denise
Mitwirkende
Aida Baghernejad, Edna Bonhomme, Charisse Burden-Stelly, Lina Brion, Vasyl Cherepanyn, Chor 360° & Kammerschor des ChorWerks Potsdam, Louis Chude-Sokei, Lynnée Denise, Anujah Fernando, Heiner Goebbels, Sami Khatib, Valmont Layne, Robert Machiri & Eiliyas, MALONDA, Maxim Matusevich, Doreen Mende, Fiston Mwanza Mujila, Neo Muyanga, Koleka Putuma, Shana L. Redmond, Der Richardchor Neukölln, Armeghan Taheri, Temye Tesfu
„Every Artist Must Take Sides – Resonanzen von Eslanda und Paul Robeson“ ist ein Projekt der Akademie der Künste in Kooperation mit dem Centre for Humanities Research at the University of the Western Cape, Kapstadt, und dem Haus für Poesie, Berlin.
Radiokompositionen in Ko-Produktion mit
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