Out of the Box – 75 Jahre Archiv der Akademie der Künste
Finissage
18.1.2026, 11–21 Uhr

AbschlussAusstellung

Kurator*innenführung, Performance und Vorführung, künstlerische Aktion, Familiensonntag, Werkstattgespräch und geöffnete Dachterrasse

  • Standort:Pariser Platz
  • AufzugBedingt rollstuhlgerechtAudioguide
  • Datum:18.1.2026
  • Uhrzeit:11–21 Uhr
  • Sprachen: Deutsch
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  • Eintritt mit Ausstellungsticket

  • 12 Uhr
    Kurator*innenführung mit Werner Heegewaldt, Sabine Wolf und Anneka Metzger

    12.15 Uhr
    Kurator*innenführung mit Werner Heegewaldt, Sabine Wolf und Anneka Metzger

    12–16.30 Uhr 
    Familiensonntag

    14 Uhr
    Werkstattgespräch mit Anja Adeoshun und Julia Hussels

    15 Uhr
    Aufführung von Ballett mit Christina Kubisch

    16 Uhr
    Vorführung des Nullstrahlers mit Malte Giesen

    17– 21 Uhr
    Cloud Spreading – 75 Objekte. Künstlerische Aktion in der Installation In Cloud Watching Cloud Rising von Echo Ho

    15–21 Uhr
    Geöffnete Bar im Klubraum / Dachterrasse

Tickets:
Ausstellungsansicht „Out of the Box – 75 Jahre Archiv der Akademie der Künste“
Ausstellungsansicht „Out of the Box – 75 Jahre Archiv der Akademie der Künste“, 8.10.2025 – 18.1.2026, Akademie der Künste, Pariser Platz
© Akademie der Künste / Foto: Andreas [FranzXaver] Süß

Zwanzig Vibratoren tanzen mit kleinen Tüll-Tutus bekleidet surrend auf einem Spiegel zu Johann Strauss‘ Donauwalzer. 1979 setzte sich die Installations- und Klangkünstlerin Christina Kubisch in ihrer Performance als Teil der Serie Vibrations / Dirty Electronics (Impossible Projects) mit der männlich dominierten Klangkunstszene auseinander. Die Objekte befinden sich heute in der Kunstsammlung der Akademie der Künste. Anlässlich der Finissage führt die Künstlerin die Performance Ballett erneut auf.

Rotierender Nullstrahler im Studio für Elektroakustische Musik, Akademie der Künste
© Tony Elieh

Anschließend ist der rotierende Nullstrahler des Komponisten, Dirigenten und Klangforschers Hermann Scherchen zu erleben, den Scherchen Ende der 1950er-Jahre entwickelt hat. Es handelt sich um eine Lautsprecherkonstruktion mit 32 Einzellautsprechern, die den Klang gleichmäßig in alle Richtung abstrahlen und eine optimale Musikwidergabe im Raum gewährleisten sollte. Der Leiter des Studios für Elektroakustische Musik der Akademie der Künste, Malte Giesen, führt die „atmende Kugel“ vor und erläutert die Möglichkeiten dieses historischen Klangkunstobjekts. 

Eine große Halle, in der auf einer Wand eine Videoinstallation wiedergegeben wird.
In Cloud Watching Cloud Rising, Rauminstallation, Video-Loop, generative Projektion, Klanglandschaft, skulpturale Elemente. Echo Ho in Zusammenarbeit mit Bruno Gola, Yuko Kaseki, David Hahlbrock. Installationsansicht, 2025.
© Akademie der Künste / Foto: Andreas [FranzXaver] Süß

Cloud Spreading – 75 Objekte: Die Besucher*innen sind eingeladen, ein Unikat aus der Installation In Cloud Watching Cloud Rising der Künstlerin Echo Ho auszuwählen und zu erwerben. Die im Raum angeordneten Gefäße, als Projektionsflächen und Archivskulpturen, verändern so ihren Zustand. Sie verlassen das Archiv, finden neue Orte. Aus Relikten werden Verweise, dreidimensionale Zeichen in anderen Zusammenhängen und neuen Konstellationen.