Neue Stipendiatinnen im Studio für Elektroakustische Musik

Datum und Uhrzeit:2.6.2026, 10.30 UhrMusik, Klangkunst

Im Rahmen des Aufenthaltsprogramms des Studios begrüßen wir die nächsten Stipendiatinnen: Laura Ige und Başak Günak.

Başak Günak
Başak Günak, Ah! Kosmos
Foto: Arda Funda

On Rewilding – II ist ein neues Projekt der Klangkünstlerin und Komponistin Başak Günak. Ausgehend von ihrem 2024 erschienenen Album On Rewilding untersucht sie das Konzept des „Rewilding“ als künstlerische Strategie für Klang. Im Zentrum stehen Fragen nach Kontrolle, Offenheit und neuen Formen des Hörens innerhalb elektroakustischer Kompositionen. Günaks Arbeiten wurden international präsentiert, unter anderem im Barbican Theatre, im Gropius Bau Berlin, beim CTM Festival, auf der Sharjah Biennale und an der Niederländischen Nationaloper.

Thanks for Being Lifeless erforscht synthetische Stimmen als elektroakustisches Instrument. Die in Buenos Aires geborene Künstlerin und Musikproduzentin mit Wurzeln in Okinawa arbeitet mit Stimmklonung und KI-basierter Synthese und verbindet Klang, Performance und Installation. Im Fokus ihrer Praxis stehen synthetische Stimmen, Avatare sowie Fragen von Glitch, Verfall und Verkörperung in posthumanen Kontexten. Ihre Arbeiten wurden unter anderem im ZKM, Hangar Barcelona, EAC Uruguay und La Becque gezeigt.

Das Stipendienprogramm des Studios für Elektroakustische Musik fördert neue Initiativen und Ideen auf dem Gebiet der zeitbasierten, performativen und digitalen Künste an der Schnittstelle von Klang, Musik und Technik. Das Stipendium wird an sechs bis acht Stipendiat*innen für ein bis zwei Wochen vergeben und steht allen Kunstschaffenden offen, die sich mit Einzel- oder Gruppenprojekten bewerben wollen.

Der nächste Zeitraum unseres Aufenthaltsprogramm umfasst Juli bis Dezember 2026. Bewerbungsschluss ist der 30.06.2026.

Weitere Informationen

  • Laura Ige
    Laura Ige

Alle Dokumente sind urheberrechtlich geschützt. Der Nachdruck von Texten und das Kopieren aller anderen Dateien sind nur mit ausdrücklicher Genehmigung durch die Akademie der Künste bzw. durch die Autoren selbst gestattet.