
Malte Wilms
1991, Herdecke (DE), –
Vita
Malte Wilms ist Architekt und Herausgeber in Berlin. Er arbeitet unter dem Pseudonym access – einer Architekturpraxis im stetigen Wandel, an der Schnittstelle von Theorie und Praxis, sowohl eigenständig als auch kollaborativ. Seine Arbeit bewegt sich zwischen räumlicher Experimentation und systemischer Forschung und untersucht, wie Architektur auf sich verändernde ökologische und technologische Bedingungen reagiert. Die Praxis entfaltet sich über die Entwicklung experimenteller Prototypen, die in explorativen Methoden, analytischen Untersuchungen und vertiefenden Studien gründen.
Seine Forschung zum Begriff des „New Brutalism“ zielt darauf ab, verborgene und parallele Wirklichkeiten sichtbar zu machen, die unsere Zeit prägen. Er schloss sein Architekturstudium an der UdK Berlin ab; seine Masterarbeit 194.000, betreut von Prof. Jean-Philippe Vassal, ist ein spekulativer Entwurf zur Neuprogrammierung von Rem Koolhaas’ Green Archipelago. Vor seiner aktuellen Lehrveranstaltung an der UdK Berlin war er als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Leibniz Universität Hannover tätig. Derzeit ist er Programme Head der AA Visiting School Berlin.
Er ist Mitgründer der Initiativen „an.dersUrania“ und „Architects4THF“, engagiert sich bei der Initiative „HouseEurope!“ und war Gastherausgeber bei Arts of the Working Class sowie zuletzt Workshop Leader im Venice Biennale Lab.
Residency
Malte Wilms beschäftigt sich mit technisch-ökologischen Systemen, die aus konzeptuellen, ökonomischen, politischen und virtuellen Logiken hervorgehen. Seine raumbezogene Forschung erfolgt im Kontext experimenteller Prototypenentwicklung – gestützt auf explorative Methoden, analytische Untersuchungen und vertiefende Studien.
Maltes künstlerische Forschung untersucht thermischen Komforts an der Schnittstelle zwischen Technologie, Kunst und Architektur – mit dem Ziel, verborgene und parallele Realitäten unserer Zeit sichtbar zu machen.