Laufzeitprojekte

Conversely Yours

Jan St Werner, Conversely Yours,, Foto: Uwe Walter

1.5.–7.6.

Jan Werner
Conversely Yours, 2024

Intervention

Conversely Yours ist ein mobiles Klangkunstwerk, bestehend aus einem hölzernen Lautsprecher mit zwei asymmetrischen Membranen. Das Objekt steht temporär an verschiedenen Orten, verbindet sich mit der Umgebung und erzeugt durch unbegrenzt randomisierte Sequenzen eine kontinuierliche akustische Erfahrung ohne feste Position.

Unhörbar

Foto: © Max Cramer

1.5.–7.6.

Käthe Kruse
Unhörbar, 2026

Offenes Atelier

Mit zwölf Mischfarben, die sie bereits in den 1990ern für ihre Jahresfarbenstreifenbilder anhand astrologischer Farbzuordnungen hergestellt hatte, bemalt Käthe Kruse die Schallplatten der Doppel-LP 3927 Wörter. Der in Ölfarbe getauchte Pinsel und der Tonarm des Plattenspielers bewegen sich dabei aufeinander zu. Die Musik spielt nur so lange, bis Pinsel und Nadel sich berühren.

Unwalling Hanseatenweg

© Studio Constanze Haas, 2025

1.5.–7.6.

Arno Brandlhuber, Constanze Haas
Unwalling Hanseatenweg

Rechercheprojekt

Das Arbeitsvorhaben „Unwalling“ befragt Hierarchien und Zugänglichkeiten des Akademie-Gebäudes von Werner Düttmann aus dem Jahr 1960. Constanze Haas und Arno Brandlhuber bewegen sich in ihrer Recherche entlang der Vorhangschienen, wobei der Stoff ursprünglich einen „weichen“ Übergang zwischen innen und außen, zwischen offen und geschlossen ermöglichen sollten, heute jedoch eher der Markierung von Zugangskontrollen dienen. Manuel de Villiers und Jakob Deider reagieren mit einem „Manifesto by Lyrics“ auf den Ort.

fm-scenario.net

© Bayerischer Rundfunk/Hörspiel und Medienkunst; A Production e. V., Berlin; HartwareMedienKunstVerein, Dortmund; Haus der Kulturen der Welt, Berlin; Les Complices, Zürich; Museum für Konkrete Kunst, Ingolstadt; ZKM, Karlsruhe; Kulturstiftung des Bundes

1.5.–7.6.

Eran Schaerf
fm-scenario.net, 2013

Listening & Editing

fm-scenario.net nutzt das Internet als Produktionsplattform, wobei die Nutzer*innen die Rolle von Koproduzenten übernehmen. Das Projekt basiert auf fünf Hörspielen von Eran Schaerf, deren Narrative der Künstler für die Montage neu zur Verfügung stellt. Auf der Webseite können Nutzer aus den Fragmenten Audiotracks sampeln und sich von anderen Nutzern zusammengestellte Tracks anhören. Während Berlin-Karussell werden die Montagen von Besucher*innen auf fm-scenario.net in Halle 3 übertragen.

fm-scenario.net ist eine Koproduktion von: Bayerischer Rundfunk/ Hörspiel, Medienkunst; A Production e. V., Berlin; Haus der Kulturen der Welt, Berlin; Hartware MedienKunstVerein, Dortmund; Les Complices, Zürich; Museum für Konkrete Kunst, Ingolstadt; ZKM, Karlsruhe; Kulturstiftung des Bundes

Wehende Gedanken

1.5.–7.6.

Raul Walch
Wehende Gedanken, 2026

Interventionen

Die von Raul Walch entwickelten textilen Interventionen – vor und im Gebäude – fügen sich in die offene Architektur der Akademie ein und ergänzen sie durch fließende und farbige Elemente. Es sollen Räume der Auseinandersetzung, Begegnung und Transformation entstehen. Eine Textil-Arbeitsstation wird in die von raumlaborberlin entwickelte Gesamtstruktur integriert. Während des Projekts findet ein Workshop mit Studierenden der Kunsthochschule Mainz statt.

Diverse Stoffe, Acryl-Farbe, gefundene Textilien

Portrait Archive

1.5.–7.6.

Gary Hurst
Portrait Archive – A Video Work for Berlin Carousel, 2026

Portrait Archive lädt die rund 200 Mitarbeitenden der Akademie der Künste ein, ein bedeutungsvolles Objekt zu wählen. Jede Person wird damit fotografiert, begleitet von einer handschriftlichen Notiz. Zwischen Mensch und Objekt wechselnd, erkundet die Arbeit private Bedeutung im institutionellen Kontext.

Opening Space

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1.5.–7.6.

Opening Space / Promoting Encounters

Podcasts

Opening Space / Promoting Encounters: Was sind die Spielräume gesellschaftlich orientierter Kunstpraxen? Welche Modelle gibt es in einem europäischen Vergleich? Delegierte der Internationalen Gesellschaft der Bildenden Künste (IGBK) sprechen mit Initiativen u. a. aus Belgrad, Skopje und Sinop.

Projektleitung: Christine Düwel und Doris Weinberger