Einzelveranstaltungen

Kunst aus dem Koffer: 30 Berliner IKG-KünstlerInnen mit Arbeiten aus dem Koffer

Kunst aus dem Koffer
© IKG (Internationale Künstlergremium)

2.5. 14 Uhr

Gespräche, Tisch-Ausstellung, DE

Die IKG-Treffen sind seit 50 Jahren eine eigenwillige Mischform zwischen Ausstellung, Debatte und Kennenlernen von anderen Positionen – im In- und Ausland. Sie kreieren immer wieder neu ein Spielfeld, auf dem sich Haltungen, Vorstellungen, unterschiedliche Perspektiven kreuzen – in einem offenen Prozess, in dem Kommunikation mit dem, Neugier auf den und Interesse am Anderen wesentlich sind.

Teilnehmer*innen: Ina Bierstedt, Jens Brand, Claudia Busching, Claudia Chaseling, Alba D’Urbano, Anna Fiegen, Adib Fricke, Harriet Gross, Yoko Hata, Christian Henkel, Veronike Hinsberg, Gisela Kleinlein, Pauline Kraneis, Käthe Kruse, Angela Lubic, Nanne Meyer, Ulrike Mohr, Karin Sander, An Seebach, Andreas Schmid, Eva-Maria Schön, Petra Spielhagen, Nicola Staeglich, Nele Ströbel, Nanaé Suzuki, Petra Trenkel, Nicolé Velásquez, Albert Weis, Francis Zeischegg, Julia Ziegler

Hajnal Németh: BREAK DANCE BREAK

Hajnal Németh, “BREAK DANCE BREAK”, 2026, cyclical, repetitive performance, Ferenczy Museum Center – ArtMill, Szentendre; Performed by Júlia Koffler, Dániel Erdei and Csenge Szarvák
Foto: © Balázs Deim

10.5. 18 Uhr

Zyklische, repetitive Performance, EN

Break Dance Break ist ein Workout, das zwischen wiederkehrenden Phasen von Aufwärmen, Gleichgewichtsübungen, Tanzbattles, Ruhe und Entspannung wechselt. Die vier Teilnehmer*innen bedienen sich ausschließlich der Körpersprache, um ein gemeinsames Gedicht zu verfassen. Dieser Text wird vorgelesen.

B-Girls, B-Boys: Ruben Engelke, Josei Faltin, Gabriel Manz, Sapphira Taskiran, Nataliia Zhdan

Abschlussveranstaltung
Rede und Gesang: Júlia Koffler

Sasha Waltz: for the time being

Sasha Waltz
Foto: © Herlinde Koelbl

13.5. 15–18 Uhr

Ein Workshop zum Kollektiven Erleben des Moments

Für professionell ausgebildete Tänzer*innen
Anmeldung bis 10.5. unter: bildendekunst@adk.de

Gemeinsam mit Tänzer*innen und dem Musiker Diego Noguera hat Sasha Waltz eine Praxis zum kollektiven Erleben des Moments entwickelt – for the time being. Im Workshop können die Teilnehmenden diese Praxis kennenlernen und erproben.

29/5 – Eine Komposition für den Hanseatenweg von Daniel Ott

5-5-5-5 cut Raimund Kummer/ Daniel Ott, RaumKlangIntervention, Akademie der Künste, Berlin 2025
Foto: © Frangipani Beatt / © VG Bild-Kunst, Bonn 2026

17.5. ab 16 Uhr / 26.5. ab 13 Uhr

Offene Probe

Daniel Otts Komposition für Trompete und Kontrabass tritt in den Dialog mit der Architektur von Werner Düttmann. Die Musiker*innen bewegen sich spielend durch das Akademiegebäudes am Hanseatenweg. Es entsteht eine mobile Klangintervention zwischen Besucher*innen, Funktionsräumen und öffentlichen Bereichen.

Adam Goodwin (Kontrabass), Paul Hübner (Trompete)

Brandon LaBelle: Sounding a Cosmic Life

The Floating Citizen, collective street action, Brandon LaBelle, Judit Mendoza Aguilar, Gabriela Alonzo, Sandra Simancas Punzón, Silvia Hernández Delgado, María Isabel Hernández Diaz, Paula Pérez Martín, Santa Cruz de Tenerife, 2018.
© Brandon LaBelle

26.5. 14.30–17 Uhr

Seminar mit Studierenden des MA Raumstrategien, weißensee kunsthochschule berlin, DE/EN

Das Seminar verfolgt das Ziel, Klang als lebendiger Energie nachzugehen und zu untersuchen, inwiefern er als Mittel zur Schaffung von Welten dient. Klang wird als „kosmopoetische Technik“ verstanden, die als Kanal, Medium und Wegweiser der Evokation eines kosmischen Lebensgefühls fungiert.

How to Academy

Foto: © Akademie der Künste

27.5. 17–19 Uhr

Geschlossene Diskussionsveranstaltung

Mitglieder der Akademie der Künste Berlin und der Sächsischen Akademie der Künste Dresden im Gespräch.

Public Exercises von und mit Ulrike Grossarth

Projekt Material und Masse
Foto: © Ulrike Grossarth

28.5. 16–18.30 Uhr

Bewegungsworkshop, DE/EN

Im Zentrum der Übungsreihen steht der freigestellte, eigentlich „arbeitslose“ Mensch, der sich seiner selbst jenseits gesellschaftlicher Strukturierungen bewusst wird. Ziel ist die Integration des „Anderen“ und Unvorhersehbaren sowie das Ermöglichen transkultureller Erfahrungen und Praktiken. Themen sind u. a. Identität im Werden, Paradoxien, zirkuläre Systeme, spielerische Gesten des Politischen.

Anmeldung: bildendekunst@adk.de

Manuel de Villiers, Jakob Deider: Unwalling a Manifesto by Lyrics

© Studio Constanze Haas, 2025

30.5. 20 Uhr

Performatives Konzert, DE/EN

Das Arbeitsvorhaben „Unwalling“ von Constanze Haas und Arno Brandlhuber befragte Hierarchien und Zugänglichkeiten des Akademie-Gebäudes von Werner Düttmann aus dem Jahr 1960. Manuel de Villiers und Jakob Deider reagieren mit einem „Manifesto by Lyrics“ auf den Ort.

19 Uhr: Arno Brandlhuber führt dialogisch zum Konzert
Treffpunkt: Foyer

Raimund Kummer und Daniel Ott: CUT 5-5-5-5 (AT)

Raimund Kummer, Zerbrochener Blick, 2016
Raimund Kummer / © VG Bild-Kunst, Bonn 2025

31.5.

Videoprojektion

Ein Filmprojekt im Prozess von Raimund Kummer, Daniel Ott und Anna Petzer

5 Räume, 5 Skulpturen, 5 Instrumentalist*innen, 5 Stunden täglich, 5 Wochen: Raimund Kummer und Daniel Ott haben 2025 mit Werkfragmenten, Filmen und Instrumentalist*innen eine ortsspezifische Komposition in der Akademie der Künste am Pariser Platz live aufgeführt und choreografiert. Die RaumKlangIntervention mit gemeinsam produzierter Tonspur wurde nun in eine Mehrkanalvideoarbeit übertragen.

Café Climate: What about the Future?

Café Climate, Europäische Allianz der Akademien, Malta 2025
© Darren Agius

31.5. 16 Uhr

Diskussion, DE/EN

In ungezwungener Atmosphäre setzen sich Expert*innen, Künstler*innen und das Publikum wie in einem Café an Tischen zusammen, um über die Auswirkungen der Klimakrise auf das tägliche Leben, die Demokratie sowie Kunst und Kultur zu diskutieren. An den Tischen geht es um die Themen „Weathering“, „Futureologie“ und wie wir uns die Zukunft vorstellen.

Organisiert von der Klimagruppe der Europäische Allianz der Akademien mit dem ICI Berlin (Institute for Cultural Inquiry)

Mit Manuele Gragnolati, Christoph Holzhey, Petja Ivanova, Jovana Popic, Iris ter Schiphorst, Cécile Wajsbrot

Dominique Hurth: Private Handtaschen dürfen zum Außendienst nicht mitgetragen werden

Dominique Hurth, Installationsansicht in der Ausstellung „Maschinen dröhnen, Nadel schleppt den Faden, scharfes Messer glänzt, schneidet entzwei und sticht.“, Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten, Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück, 2025
Foto: © CHROMA

4.6. 16 Uhr

Film und Gespräch, DE/EN

Der Filmessay fasst Hurths langjährige Recherchen zur Uniform der KZ-Aufseherin im Frauen-Konzentrationslager Ravensbrück zusammen und verbindet ihre Forschungsarbeit in den Archiven der Gedenkstätten Ravensbrück, Dachau, im Bundesarchiv, in Militärmuseen in Dresden, Paris und London und Theaterdepots. Der Filmtitel stammt aus einer Anordnung des Lagerkommandanten Max Koegel für die Aufseherinnen von 1942.

Private Handtaschen dürfen zum Außendienst nicht mitgetragen werden / Private Handbags May Not Be Carried When on Duty, 2025, 96 Min.
Gespräch mit Arnold Dreyblatt und Insa Eschebach

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