MaerzMusik
Monk In Pieces
21.3.2026, 16 Uhr

Film

Der Film ehrt das einzigartige Werk von Meredith Monk und stellt die Frage nach seinem Fortbestehen.

Mit Meredith Monk, Björk, David Byrne, Ping Chong, John Schaefer, Lanny Harrison und Julia Wolfe

  • Standort:Haus der Berliner Festspiele
  • RollstuhlgerechtAufzugGenderneutrale Toilette
  • Datum:21.3.2026
  • Uhrzeit:16 Uhr
  • Preis:15 EUR (Ermäßigt: 10 EUR)
  • Kooperation(en):Berliner Festspiele / MaerzMusik
  • Sprachen: Englisch
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  • Monk in Pieces
    Dokumentarfilm von Billy Shebar und David Roberts
    Musik von Meredith Monk
    US / D / F, 2025, Farbe und schwarz-weiß, 94 min

    Regie, Buch: Billy Shebar, David Roberts
    Kamera: Jeff Hutchens, Ben Stechschulte
    Montage: Sabine Krayenbühl
    Musik: Meredith Monk
    Sound Design: Dominic Bartolini
    Animation: Paul Barritt

Tickets:
Meredith Monk in einer Kirche, sie trägt zwei geflochtene Zöpfe
Meredith Monk
© LNDW Studio

Der kulturelle Einfluss der Komponistin, Performerin und interdisziplinären Künstlerin Meredith Monk, die 2026 den Großen Kunstpreis Berlin der Akademie der Künste erhält, kann nicht hoch genug geschätzt werden. Sie war in der New Yorker Downtown-Kunstszene der 1960er- und 1970er-Jahre eine entscheidende Figur, die jedoch erst spät von der Kritik anerkannt wurde. Als Pionierin der „erweiterten Gesangstechniken“ beeinflusste sie Künstler*innen wie Yoko Ono, Kate Bush, Björk oder Rebecca Saunders. „Sie war unter uns allen diejenige mit einer unverwechselbaren Begabung – und ist es noch immer“, so Monks gefeierter Zeitgenosse Philip Glass.

Der Porträtfilm Monk in Pieces, der bei der Berlinale 2025 Premiere feierte, spiegelt in seiner mosaikartigen Struktur Monks Werk wider und beleuchtet ihr originelles Vokabular an Klängen und Bildern. Gegen Ende des Films stellt sich Monk der eigenen Sterblichkeit. Wir sehen, wie sie dem Regisseur Yuval Sharon und der Sängerin Joanna Lynn-Jacobs behutsam ihre Oper Atlas für eine Neuinszenierung mit dem Los Angeles Philharmonic anvertraut. 60 Jahre lang hat Monk bei all ihren Werken selbst Regie geführt und mitgespielt. Der Film ehrt ihr einzigartiges Werk, und stellt die Frage nach seinem Fortbestehen.

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