Ausstellung

Das Verlangen nach Form - O Desjo da Forma

03. September - 07. November, Eröffnung 02. September, 19 Uhr

Akademie der Künste, Hanseatenweg

"Das Verlangen nach Form" verbindet einen Überblick über die äußerst lebendige brasilianische Kunstszene der 1950er Jahre mit Werken zeitgenössischer brasilianischer Künstler. Im Zentrum steht der Neoconcretismo, die neue, geometrisch abstrakte Formensprache in Malerei, Skulptur und Design, die zusammen mit der Architektur Oscar Niemeyers, dem Bossa Nova und dem Cinema Novo Ende der 1950er Jahre zur Brasilianischen Moderne führte. Zu sehen sind Werke der prägenden Repräsentanten dieser Zeit, wie etwa Hélio Oiticica, Lygia Clark, Lygia Pape und Franz Weissmann. Installationen, Skulpturen und filmische Arbeiten von Künstlern wie Iole de Freitas, Waltercio Caldas und Carla Guagliardi geben einen Einblick in das Weiterleben des Neoconcretismo heute. Filmvorführungen, eine Vortragsreihe und ein umfangreicher Katalog begleiten die Schau. Abb.: Hélio Oiticica, Nucleus 3, 1960-63, Photo unknown © Projeto Hélio Oiticica

Ausstellung

Käthe-Kollwitz-Preis 2010 – Mona Hatoum

31. Juli -
05. September

Pariser Platz, Säle

Mona Hatoum erhält den Käthe-Kollwitz-Preis 2010 und zeigt eine Auswahl aktueller Arbeiten in der Akademie der Künste am Pariser Platz. Mit dem jährlich an einen bildenden Künstler vergebenen Preis würdigt die Akademie der Künste das vielseitige und umfassende Werk der Künstlerin palästinensischer Herkunft. In der Ausstellung zeigt Mona Hatoum eine Auswahl von Skulpturen, Installationen und Papierarbeiten, die in den letzten Jahren in London und in Berlin entstanden sind. Abb.: Undercurrent (red), 2008 (Detail) Foto Jörg von Bruchhausen © Mona Hatoum

Ausstellung

Politische Körper. Robert Wilson: Dancing in My Mind – für Suzushi Hanayagi

26. August -
12. September

Pariser Platz, Säle

Robert Wilson ist die aktuelle Plattform der Akademie-Reihe "Politische Körper" gewidmet. Mit der Videoinstallation "Dancing in My Mind" zeigt Wilson eine Hommage an die japanische Choreographin und Tänzerin Suzushi Hanayagi (geb. 1928), die Mit-Erfinderin seiner magischen Bewegungssprache. Am 12. September ergänzen Tanzperformance und Dokumentarfilm die Installation zur Trilogie eines außergewöhnlichen Gedächtnisbildes. Abb.: Suzushi Hanayagi, Osaka 2008. Foto Robert Wilson

Archiveröffnung

Ingomar von Kieseritzky »Traurige Therapeuten«

Freitag, 03. September, 20.00

Pariser Platz, Plenarsaal

Ingomar von Kieseritzky zeichnet in seinen Erzählungen, Romanen und zahlreichen Hörspielen das Tableau einer von Absurditäten, Katastrophen und Desastern geprägten Welt. Mit feinstem satirischen Besteck seziert er die Verhältnisse und dringt zu ihren Abgründen vor, hochkomisch und todernst zugleich. Lesung aus seinem unveröffentlichten Roman anlässlich der Archiveröffnung. Foto © Isolde Ohlbaum


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